Dass auf die Vergangenheit die Zukunft folgt, könnte kosmologisch gesehen nur ein lokales Phänomen sein. Überraschend auch, dass Pferde Winterschlaf halten und Medikamente, die einen Tumor von der Blutzufuhr abschneiden sollen, zunächst das genaue Gegenteil erreichen. Wissenschaftler stellen die ersten Nano-Bleistifte vor und weisen nach, dass Lachspopulationen im Rhythmus des Klimas schwanken.
Außerdem: Was die Digitalkameras der Zukunft leisten, was verzerrte Tetraeder mit Festkörperphysik zu tun haben und natürlich der zweite Teil unserer Serie über Archäologie in Westafrika.
Bei der fotodynamischen Therapie macht ein Sensibilisator Zellen empfindlich gegenüber Laserstrahlung. Eine neue Lichtantenne verbessert die Präzision dieser Methode und erweitert ihre Einsatzmöglichkeiten.
Der schnellste Computer der Welt vollführt eine Billiarde elementarer Rechenakte in der Sekunde – und wurde zu wesentlichen Teilen in Böblingen entworfen.
Herkömmliche Lügendetektortests sind nur bedingt verlässlich. Nun sollen Magnetresonanz-Hirnaufnahmen verraten, ob eine Person die Wahrheit sagt. Ist ihnen eher zu trauen?
Zu den grundlegenden Tatsachen unseres Lebens gehört, dass die Zukunft anders aussieht als die Vergangenheit. Doch unter kosmologischen Gesichtspunkten ist diese Asymmetrie der Zeit vielleicht nur ein lokales Phänomen.
Paradox: Medikamente, die eigentlich einem Tumor die Blutzufuhr kappen sollen, normalisieren stattdessen zunächst seine chaotischen Gefäße – und öffnen damit ein Zeitfenster für seine Zerstörung.
Prschewalski- oder Urwildpferde drosseln in der kalten Jahreszeit ihre Aktivität, ihre Körpertemperatur und ihren Stoffwechsel – und damit ihren Energieverbrauch. Hierdurch sind sie auf die harten Winter der Mongolei gut vorbereitet.
Die Temperaturen von Atlantik und Pazifik schwanken im Verlauf von Jahrzehnten – mit weit reichenden Auswirkungen. Die rätselhaften Oszillationen könnten vorübergehend sogar die globale Erwärmung aufhalten.
Fast 12 000 Jahre alte Keramik aus Mali stellt das
Lehrbuchwissen über die "neolithische Revolution" in Frage. Bedeuten diese Funde, dass die Jungsteinzeit ihren Anfang auf dem Schwarzen Kontinent nahm?
Um kristalline Materialien besser zu verstehen, suchen Chemiker nach ganzheitlichen Beschreibungsmethoden für deren atomare Struktur. Scheinbar längst überholte Ideen vom Aufbau der Materie stellen sich als hilfreich heraus.
Ist das bewegliche Motiv verschwommen oder ein Bildteil unscharf, lassen sich Fotos bislang kaum retten. Neue Techniken schaffen Abhilfe: Forscher erproben, wie Fotografen immer mehr Eigenschaften ihrer Bilder nachträglich verändern können.
Graphen, eine kürzlich entdeckte Form von Kohlenstoff,
verspricht nicht nur interessante praktische Anwendungen,
sondern bietet auch neuartige grundlegende Physik.
Das vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach entwickelte Programm "Surfer" erzeugte in den Händen der Wettbewerbsteilnehmer Hunderte von algebraischen Flächen – und, durch Zweckentfremdung, einige überraschende Bildwerke.
Russland wollte schon im Jahre 1974 einen Menschen zum Roten Planeten schicken und entwickelte dafür die mächtige Trägerrakete N 1. Bislang galt diese als eine reine Mondrakete, die in Konkurrenz zur Saturn 5 der USA entwickelt wurde. Nun muss die Geschichte der bemannten sowjetischen Raumfahrt in Teilen umgeschrieben werden.
Versehen mit zahlreichen Kartenabbildungen, zeigt dieses Buch, welchen Einfluss die Antike auf das Weltbild von Abendland und islamischen Orient hatte und wie beide Kulturkreise es weiterentwickelten.
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Teilchenbeschleuniger: Vorstoß in die Physik des 21. Jahrhunderts • Hightech-Teleskope: Bis an die Grenzen des Universums • Raumfahrt: Aufbruch zu unseren kosmischen Nachbarn • … »